Kliniken und Nebenwirkungen


Eigentlich müsste heutzutage an der Pforte vieler deutscher Krankenhäuser ein großes blinkendes Gefahrenschild mit der eindeutigen Warnung: „Betreten auf eigene Gefahr“ stehen!

Denn so traurig es klingt: Wer heute zur Behandlung einer Krankheit in eine Klinik muss, setzt seine restliche Gesundheit gefährlich auf’s Spiel. Mittlerweile haben viele Patienten weniger Angst vor einer notwendigen, ggf. sogar riskanten OP selbst, als vor Behandlungsfehlern durch unerfahrene und/oder überlastete Ärzte und Pflegekräfte, sowie multiresistenten Keimen in Folge mangelnder Hygiene.

Der studierte Humanmediziner und Rechtswissenschaftler Dr. med. Paul Brandenburg geht als kritischer Insider in seiner Publikation „Kliniken und Nebenwirkungen – Überleben in Deutschlands Krankenhäusern“ – brisante Probleme und Missstände in deutschen Krankenhäusern an. Er hinterfragt die mutmaßlichen Ursachen und Zusammenhänge, bietet ehrliche und lösungsorientierte Antworten auf wichtige Patientenfragen und klärt auf, worauf man als Erkrankte/r unbedingt achten sollte, um bestmöglich und effektiv behandelt zu werden.

Dank Medienmeinungsfreiheit können die sich häufenden Skandale um Todeskeime, Organspenden, unnötige Operationen, Abrechnungsbetrügereien und überfordertes Personal in deutschen Kliniken zum Glück wenigstens nicht unter den Tisch gekehrt werden, so dass Patienten um ihre berechtigten Interessen und juristischen Rechte kämpfen können.

Dr. med. Paul Brandenburgers interessanter, 207 aufschlussreiche Seiten starker, empfehlenswerter Gesundheitsratgeber „Kliniken und Nebenwirkungen“ (ISBN 978-3-651-00065-0) ist im Scherz-Verlag erschienen und kostet € 13,99.

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